Staat
Deutschland
Lage
in Leisnig, im Bundesland Sachsen
Bauwerkerhaltung
romanisch-gotische Anlage mit Stilteilen der Renaissance und des Barock
Geschichte
Vor 1046 Errichtung. 1046 Erstmalige Erwähnung als Burg Leisnig.
1084 Lehensübergabe durch Kaiser Heinrich IV. an Wiprecht von Groitzsch. 1. Hälfte 12. Jh. Errichtung von Kapelle und Bergfried. 1147 - 1158
Besitz von Herzog Friedrich III. (Kaiser Barbarossa). 1158 - 1192 Besitz eines Burggrafen. 1192 Stiftung der Anlage an das Kloster Buch. 1192 - 1365 Besitz des Klosters Buch. Ab 1365
Besitz der Markgrafen von Meißen. 14. Jh. Errichtung der Vorburg. Ab 1550 Umbau zur Schloßanlage. Zwischen 1618 und 1648 Belagerung und Erstürmung der Anlage. 1706 - 1707
Aufenthaltsort von Polenkönig Stanislaus Leszcynski, wo der Altranstädter Friedensvertrag unterzeichnet wurde. Ab 1708 Sitz des Amtsgerichts und einer Strafvollzugsanstalt. 1875
Restaurierung des Bergfrieds. Seit 1890 Nutzung als Museum. |