Staat
Österreich
Lage
nordwestlich von Saxen, Bundesland Oberösterreich
Bauwerkerhaltung
mittelalterliche Anlage mit Unter- und Oberburg, wobei von der Oberburg nur noch der Bergfried erhalten ist
Geschichte
Um 1150
Erbauung durch Otto von Marchland. 1220 Erbschaft der Babenberger, weil Graf Ulrich von Clam-Velburg bei einem Kreuzzug ums Leben kam und vorher verfügt hatte, daß sein Besitz Clam
an die Babenberger übertragen werden soll, wenn er auf einem der Kreuzzüge nicht mehr heimkehrt. 1220 - 1234 Besitz der Babenberger. 1234 - 1413 Lehen der Hauser. 1413
Tod von Wilhelm Hauser und Vererbung an die Zinzendorfer Clam. 1413 - 1416 Besitz der Zinzendorfer Linie, die die Anlage jedoch 1416 an Gilg von Wolfstein verkauften. 1416 - 1480
Besitz derer von Wolfstein. 1422 Belagerung und Verwüstung durch die Hussiten. Nach 1422 Wiederaufbau und Errichtung der Unterburg, dem heutigen Hauptteil. 1480
Tod von Wolfgang von Wolfstein und Vererbung an die Clam-Linie von Seusenegg. 1480 - 1493 Besitz der Seusenegger. 1487 Belagerung durch König Matthias Corvinus von Ungarn. 1493
Verkauf an die Brüder Heinrich und Sigmund Prüschenk. 1493 - 1524 Besitz derer von Prüschenk. 1524 Erwerb durch Christoph Perger von Höhenberg, ab 1655 Erhebung in
den Freiherrenstand und Ernennung zu von Clam und ab 1759 sogar Erhebung in den Grafenstand. Die Anlage ist bis in die heutigen Tage Besitz derer von Clam. |