Geschichte |
1396-1397
Erbauung einer Burganlage für die Grafen Kmita. Anfang 16. Jh. Umbau zum Schloß im Auftrag von Graf Piotr II. Kmita, Statthalter von Krakau.
1593 Erwerb durch Graf Sebastian Lubomirski. 1615-1621 Umbau zur Festungsanlage durch den Architekten Macieja Trapoli im Auftrag von Graf Stanislaw
Lubomirski. Stanislaw war der Sohn von Sebastian Lubomirski und auch Statthalter von Krakau. 1655
Verschonung der Schloßanlage vor der Zerstörung durch die Schweden, da der Besitzer, Fürst Jerzy Sebastian
Lubomirski, mit diesen einen Friedensvertrag schloß. Dieser sah die Abgabe der Wertsachen für den Erhalt des Schlosses vor. 1831 Zerstörung durch Brand, womit auch der Verfall einsetzte.
1928 Restaurierung der Anlage. 1945 Enteignung der Lubomirskis, wobei die Grundbucheintragung vergessen wurde. Heute Besitz der Lubomirskis und Nutzung als Hotel-Restaurant. |
Sage |
Der Geist der Frau von König Sigismund II. August, Königin Barbara, soll bis zum heutigen Tage weinend durch das
Schloß wandeln. Diese wurde nach Aussagen eines Dieners durch Graf Piotr II. Kmita vergiftet, als diese mit Ihrem Gemahl im Schloß weilte. |