Geschichte |
Um 1245
Erbauung durch den Trierer Erzbischof Arnold II. Graf von Isenburg als Zollstation. Die Burg war Eigentum und
Aufenthaltsort der Trierer Erzbischöfe. Verwaltet wurde die Burg von Burgrittern, die sie als Lehen erhielten. 1436
Zuweisung der Burg als Wohnsitz an Ulrich von Manderscheid, eine Folge der Fehde um das Trierer Erzstift zwischen ihm, Raban von Helmstadt und Jakob von Sierck. 1632
Besetzung durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg. 1634 Besetzung durch französische Truppen. 1646 Erneute Besetzung durch die Franzosen. 1688
Zerstörung durch französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Nach 1689 Verfall der Burganlage und Nutzung als Steinbruch. 1802-1823 Besitz der Stadt Koblenz. 1823
Schenkung der Burgruine durch die Stadt Koblenz an Kronprinz Friedrich Wilhelm III. von Preußen, dem späteren König Friedrich Wilhelm IV. 1836-1842
Wiederaufbau nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. 1842/43 Errichtung der Klause für das höfische Gefolge. 1845 Errichtung der Kapelle nach Plänen von Schnitzler. Seit 2002
Restaurierung der Anlage. Heute Besitz der Verwaltung der staatlichen Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz und Nutzung als Museum. |