Geschichte |
1152
Erstmalige urkundliche Erwähnung als Besitz von Kaiser Friedrich Barbarossa, der die Burg an Bischof Günther von Speyer verschenkte. 1314
Belagerung durch Straßburger und Hagenauer Truppen. Zu dieser Zeit ist die Burg im Besitz der Ritter von Berwartstein. Die Belagerung war eine Folge der Raubzüge durch die Berwartsteiner Ritter.
1343 Verkauf aus Geldnöten durch Anselm von Berwartstein an die Brüder Ort und Ulrich von Weingarten. 1347 Verkauf durch die Brüder von Weingarten an Eberhard von Weißenburg. Die Burg blieb bis
1479 im Besitz der Abtei Weißenburg. 1485 Verkauf an Hans von Trotha unter dem die Anlage ausgebaut wurde. 1591
Zerstörung durch einen Brand. Die Burg war zu dieser Zeit im Besitz der Familie von Fleckenstein. In den Folgejahren wurde die Burg nicht wieder aufgebaut und blieb somit bis zum Jahr 1894
über Jahrhunderte hinweg eine Ruine. Der Familie von Fleckenstein folgten verschiedene Besitzer, u. a. die Herren von Waldenburg und die Familie Dahm aus Mannheim. 1893
Erwerb durch Theodor von Bagienski, einem ehemaligen Hauptmann, der den Wiederaufbau in den Folgejahren veranlaßte. 1922
Kauf durch den Dänen Aksel Faber, der einige Jahre später Alfons Wadle mit der Verwaltung betraute, weil er sich nur wenig um die Anlage kümmern konnte. 1955
Erwerb durch die ehemalige Verwalterfamilie Wadle in deren Besitz sich die Burg noch heute befindet. Heute Nutzung als Privatwohnsitz, daneben als Museum mit Restaurant. |