Geschichte |
13. Jh.
Erbauung im Auftrag des böhmischen Königs, wahrscheinlich durch einen ersten Turm. Um 1270 Erbauung der Burgkapelle und des Westturmes.
1300 Erste urkundliche Erwähnung in Verbindung mit Graf Protiv z Buchlova. Ab 1495 Lehenbesitz von Adam von Cimburk, der zusammen mit seinem Bruder Ctibor Tovacovsky von Cimburk Umbauten ausführen ließ. 1511
Geschenk von König Vladislav II. an Archleb Trnavsky von Boskovice. 1546-1564 Umbau im Renaissancestil und Errichtung einer Vorburg mit Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden im
Auftrag von Jan Jdánsky von Zástrizl. 1582
Ermordung des Besitzers Jindrich Praksicky von Zástrizl mit seiner eigenen Waffe unterhalb der Burg. Die Ursachen für die Ermordung sind bis heute unbekannt. 1602 Erbauung des Tanzsaales, am Eingang zur Oberburg, im Auftrag von Jiri Zikmund Praksicky von Zástrizl für seine im selbigen Jahr stattgefundene Hochzeit. 1662 Erneuerung des 1. Burgtores im Auftrag von Hanus Siegmund von Petrvald. 1691 Umbau des 2. Burgtores im Auftrag von Jan Detrich von Petrvald. 1737 Umbau im Auftrag von Siegmund Karl von Petrvald.
Beginn 19. Jh. Erwerb durch die Familie von Berchtold, die hier diverse Sammlungen einquartierten. 1856 Eröffnung des Familienmuseums durch Siegmund I. von Berchtold. Bis 1945
Besitz der Familie von Berchtold. 1955-1957 Erste Renovierungsphase nach 1945. Heute Nutzung als Museum. |